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Für alle da

„WANDELT WIE KINDER DES LICHTES“
(Epheser V, 8)

Wir Eltern, Lehrer und Erzieher haben den Auftrag, die uns anvertrauten Kinderseelen zu jenem Licht zu führen, das ihr Leben und ihr Glück ausmachen wird. Jede Woche möchten wir Sie mit Zitaten von klugen Menschen und Zeitzeugen bekanntmachen, die unseren eigenen Weg erleuchten können. Sagte nicht der heilige Thomas von Aquin: „Schau nicht auf die Person, die redet, doch vertraue alles Gute, das Du hörst, Deinem Gedächtnis an.“ (aus den 16 Ratschlägen des heiligen Thomas von Aquin, „um den Schatz der Wissenschaft zu erlernen“). Viel Freude beim Lesen!

Oberst, ich habe es schon oft bei anderen Gelegenheiten gesagt, und gerne wiederhole ich es heute nach einem so großen Dienst: Auf Frankreich habe ich immer gezählt. Frankreich hatte mir nichts versprochen, aber ich spürte, dass es der Kirche im richtigen Moment seine Schätze, sein Blut und und das, was für seine tapferen Söhne vielleicht am schwierigsten ist, diesen zurückhaltenden Mut, diese beharrliche Geduld, denen ich es verdanke, dass meine Stadt Rom, dieser Schatz der Welt, diese so geliebte, so erprobte Stadt, auf die während des Exils mein Herz und meine angstvollen Blicke immer gerichtet waren, unversehrt geblieben ist. In Gaeta, am 3. Juli 1849

Pius IX (1792-1878)
Papst

„In diesem bescheidenen Arbeitszimmer verbringt Pius IX. gewissermaßen sein Leben, mit so großen Angelegenheiten beschäftigt und aus Wohlwollen bereit, sich mit den kleinsten Angelegenheiten zu befassen. Pius IX. ist für alle da, lehnt niemanden ab, hört jedem zu, der ihn um Gerechtigkeit, um Hilfe, um Rat bittet oder der einfach nur mit dem Trost, ihn gesehen zu haben, nach Hause gehen möchte. (…) Er empfing mich mit diesem Lächeln, das gewöhnlich auf seinem ruhigen Gesicht leuchtet. Er lehnte sich ein wenig in seinem Sessel zurück, als wollte er mir sagen, ich solle ungezwungen sprechen. Es schien, als hätte er nichts anderes zu tun, als mir zuzuhören. Du hast ihn gesehen; du erinnerst dich an diesen Ausdruck von Nachsicht und Geduld, diese feinen, offenen Augen, diese väterliche Würde. Die Jahre und die Ängste hatten diesem gütigen Gesicht noch tiefer den Stempel innerer Stärke aufgedrückt.“

Louis Veuillot (1813-1883)
Schrifsteller


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